Gottesdienste im Herz-Jesu-Kloster an Weihnachten 2011 / Neujahr 2012
Samstag,
24. Dezember
Heilig
Abend
20:00 Uhr Christmette
1. Weihnachtstag, 25. Dezember
09.00 Uhr und 17.00 Uhr Eucharistiefeier
18:30 Uhr Weihnachtsvesper
2. Weihnachtstag, 26. Dezember
09.00 Uhr und 17.00 Uhr Eucharistiefeier
Samstag, 31. Dezember
Silvester
18:00 Uhr Jahresschluss andacht
Neujahr, Sonntag, 1. Januar 2012
09.00 Uhr und 17.00 Uhr Eucharistiefeier
Beichtgelegenheit
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag, 15.00 – 18.00 Uhr,
An den Sonn– und Feiertagen keine Gelegenheit zur Beichte!
Beichtgespräche, geistliche Begleitung, Beratungen auf dem Hintergrund
des Glaubens sind nach telefonischer Vereinbarung möglich.
Die Menschheit leidet an einer
unheilvollen Herzkrankheit,
die nicht heilbar ist. Sünde und
Schuld sind die Viren, die
dem Herzen das Lebenselixier, die
Liebe, aussaugen.
Daher entschloss sich Gott zu
einer radikalen Therapie
der Liebe, die alles menschliche
Begreifen übersteigt.
Diese Therapie ist möglich, weil
Gott selbst die unendliche
und grenzenlose Liebe ist.
Es
beginnt damit, dass Gott sich in die Menschheit
eingliedert. Das
bedeutet auch, dass er unsere
Widersprüche und Gegensätze
nicht aufhebt, sondern
in sie eingeht.
Er hebt unsere
Freiheit, die Eigengesetzlichkeit der Natur,
der Geschichte und
unseres Daseins nicht auf. Gott, der Schöpfer, liefert sich der
Macht seiner menschlichen Geschöpfe aus, legt ihnen keine
Fesseln an.
Daher ändert sich in
keiner Weise das Gesicht unserer
Welt. Die Menschen hassen und
quälen sich weiterhin,
sie leiden und machen sich das Leben
gegenseitig schwer,
wie schon immer.
Und doch hat sich etwas
geändert in der Welt. Gott bringt
mit seiner Menschwerdung
die heilende, aushaltende und hoffende Kraft für unsere
verarmten und von Liebesverlust zusammengeschrumpften Herzen.
Er
antwortet nicht auf das Warum von Trauer, Leiden, Not
und
Schmerzen. Er wird selbst zum Schmerzensmann.
Weihnachten erzählt von
einem Gott, der zum Menschen
mit Herz wurde, der nicht fragt,
sondern handelt, der nicht antwortet, sondern eine Antwort vorlebt.
Das Herz hat nun
mal seine Gründe, die der Verstand nicht
kennt.
So ist Gott einfach mit seiner solidarischen Liebe bei uns.
Zum Fest der Geburt Jesu, der Menschwerdung Gottes,
wünsche ich Ihnen - auch im Namen meiner Mitbrüder -
ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest und
für das Neue Jahr 2012 alles Gute und Gottes Segen!
Pater Hans-Ulrich Vivell SCJ, Rektor