Fronleichnam

Hunger nach Leben
Hunger spüren wir, Hunger nach Brot, aber auch nach Sinn. Da ist jemand, der beide Arten von Hunger stillen kann. Er hat es vorgemacht. Fünftausend Menschen hat er in einem Male satt gemacht. Weil er sie liebt. Und weil er sagen will: Seht her, ich stille den Hunger nach Leben. Dieser Jemand ist Jesus von Nazareth. Seinetwegen feiern wir Katholiken Fronleichnam.

"Dieses Brot sollst du erheben", singen wir in einem Fronleichnamslied..
Es ist das Brot unseres Glaubens: Jesus Christus. Ihn gilt es in unserer Glaubenspraxis wieder in den Mittelpunkt zu stellen in allen Bereichen.


Weil er uns versammelt, weil er uns wichtig ist, darum kommen wir zusammen. Weil er uns etwas bedeutet, deshalb lohnt es sich, sich in seiner Kirche zu engagieren. Wenn uns Jesus Christus im Alltag unserer Gemeinden abhanden käme, wenn er und sein Vorbild hinter unseren kirchlichen Strukturen verschwände, und wenn von seinem Geist in unserer kirchlichen Praxis nicht viel zu spüren wäre, dann wäre allerdings unser Beten vergeblich und unsere Prozessionen leeres Getue, wie so viele Paraden.

Unterwegs mit Jesus.
Engagierte Christen bezeugen bei der Fronleichnamsprozession, dass sie unterwegs sind mit diesem Jesus von Nazaret, dass dieser Jesus, verborgen unter dem Zeichen des Brotes, die Mitte ihres Glaubens und ihrer Gemeinde ist. Zeigen Sie durch Ihr Mittun: Jesus und seine Botschaft spielt in unseren Städten und Gemeinde eine wichtige Rolle.


Es grüßt Sie
Ihr Pater Siegfried Coldehoff SCJ

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