Maimonat: Marienverehrung
Sich Maria heute nähern - darin liegt für uns auf den ersten
Blick nichts Besonderes.
In den meisten katholischen Kirchen, auch den ganz modernen, von ihr ein Bild,
eine Statue. Glaubenden Christen ist sie vertraut als die Mutter Jesu. Wir
erinnern uns an Bilder, welche Szenen aus dem Leben Jesu und Marias darstellen:
wie der Engel ihr verkündet, sie werde den Erlöser der Welt zur Welt bringen,
wie sie mit Josef vor der Krippe kniet..... Auch im späteren Leben Jesu taucht
sie immer wieder auf. Schließlich finden wir sie im Kreis der Jünger wieder,
mit denen sie den Heiligen Geist betend erwartet. Wir scheinen sie ganz gut zu
kennen.
Wenn wir uns aber fragen: was bedeutet Maria für mich? - dann fallt uns die
Antwort schwerer. - Wer ist diese Frau?
Damals, vor 2000 Jahren, ist sie ein unbekanntes Mädchen, von der kaum jemand
Notiz nimmt. Aber sie hinterlässt Spuren, so nachhaltige, dass sie hinter ihren
zahllosen Anrufungen und Titeln, die ihr im Lauf der Zeit zugeschrieben wurden,
zu verschwinden droht.
Sie sind eingeladen, ihr ganz persönlich zu begegnen - im Gebet, in
Meditation und Andacht: dieser Jungfrau und Mutter Maria, die Mensch war wie
wir, die Freude und Schmerz kennt, die sucht und ringt, die jubelt und klagt. -
Maria - unsere Schwester, eine von uns.
Wir laden Sie ein zu unseren Pilgersonntagen, an denen wir - auch - die Gottesmutter besonders verehren.
Der erste Pilgersonntag ist am Sonntag, dem 16. Mai
15:00 Uhr Beichtgelegenheit in der Klosterkirche
In der Hallenkirche16:00 Uhr Andacht zum Herzen Jesu 17.00 Uhr Eucharistiefeier mit Marienpredigt und Segnung der restaurierten Marienstatue, anschließend Prozession durch den Park.
Es grüßt Sie